In Reih und Glied
Ursula Groser
13.1.-12.3.2005

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Ursula Groser bedient sich in ihren Objekten, Skulpturen, Fotografien und Installationen einer Formensprache, deren Vokabular als organischen Ursprungs bezeichnet werden kann. Das Organische ist in ihren Arbeiten allgegenwärtig, sei es als Simulakrum (als künstlich erzeugtes Bild, das als Kopie eines nicht vorhandenen Originals verstanden wird), als Anspielung auf existierende Organismen oder als Andeutung des (menschlichen) Körpers. Die offensichtliche Lust am Experimentieren mit organischen Ausdrucksformen ist bei Groser jedoch niemals reiner Selbstzweck. Organische Formen sprechen uns meist unmittelbar an und rufen je nach Erscheinungsbild und/oder körperlicher Präsenz unterschiedliche Reaktionen wie Ekel, Angst, Lust etc. hervor. Organismen sind zugleich eine der grundlegenden Organisationsformen, die in der Natur vorkommen. Deren Struktur baut auf die selbsttätige Verbindung von Zellen auf und deren Existenz setzt die Fähigkeit von Wachstum und Transformation voraus. Eben diese prozessuale Qualität organischer Strukturen sowie ihre Selbstreferenzialität macht sich Ursula Groser in ihrer Kunst zunutze, um ihre „Organismen“ als Kommunikationsmedien für eine Kritik an zeitgenössischen gesellschaftlichen (und auch politischen) Zuständen einzusetzen.

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In Reih und Glied > Text von Andrei Siclodi
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Kunst | Sammlung | Universität 

 

Kunst in Tirol nach 1945

Bestandskatalog der Sammlung des Instituts für Kunstgeschichte 

der Universität Innsbruck samt einer Dokumentation der Nachlässe 

und Legate sowie Kunstprojekte im universitären Raum

Mittwoch 23. Jänner 2019, 18 Uhr

 

TAXISPALAIS Kunsthalle TirolMaria-Theresien-Straße 45, 6020 Innsbruck

animiert

 

James Clay, Othmar Eder, Sabine Groschup, Ursula Groser, Anna-Maria Hörfarter, Renate Schrott-Egger

Donnerstag, 01. März 2018 um 19.00

und Freitag, 02. März 2018 von 11.00 – 17.00

 

NEUE GALERIE, Rennweg 1, Großes Tor, Hofburg, 6020 Innsbruck